Das Gorgonien-Lexikon ist eine deutschsprachige Datenbank über mein Interessensgebiet den Gorgonien, einem Teilgebiet der Meerwasseraquaristik. Dieses Lexikon wurde geschaffen, um zusätzliche Haltungshinweise - auch multimedial - den vielen Gorgonien zuzuordnen. Schon jetzt erhebt dieses Lexikon den Anspruch bei ausgesuchten Gorgonien Arten das umfassendste deutsche zentrale Nachschlagewerk zu sein. Das Lexikon ist aber auch ein Portal für alle Meerwasseraquarianer im Allgemeinen.

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Leptogorgia sp. - Bunte Seepeitsche  

Leptogorgia sp. Milne-Edwards, 1857

Unterordnung: Holaxonia Studer, 1887
Familie: Gorgoniidae Lamouroux, 1812
 

Leptogorgia alba Duchassaing & Michelotti, 1864
Leptogorgia chilensis Verrill, 1868
Leptogorgia hebes Verrill, 1869
Leptogorgia miniata Milne Edwards & Haime, 1857
Leptogorgia virgulata Lamarck, 1815

Hier die restlichen Arten

  • Vorkommen: Die Hornkoralle Leptogorgia ist in allen gemäßigten bis tropischer Meere vertreten. Aber auch in reinen Kaltwasserbereichen. Siehe Karte.
 

 
  • Lebensraum: Auf Hartböden mit etwas Sand, in Tiefen von 8 bis 40 Meter
  • Nahrung: Nahrungsspezialist, kein Anfängertier, lebt nicht in Symbiose mit Zooxanthellen

Meines Wissens nach gibt es 105 beschriebene Arten. Die Species Leptogorgia cofrini (Breedy & Guzman, 2005) ist die bisher zuletzt beschriebene Art. Alle 105 Arten hier aufzuführen, würde mit Sicherheit den Rahmen sprengen. Daher beschränke ich mich zunächst auf die Arten aus der Karibik und der kalten Meere wo mir entsprechendes Bildmaterial vorliegt.

Zusatzinfo: Aus Hornkorallen der Gattung Leptogorgia hat man ein Toxin isoliert, das Fischen gegenüber eine hohe Toxizität besitzt und damit die Koralle vor dem Verzehr zu schützen scheint. Dieser als Lophotoxin bezeichnete Stoff zählt zwar auch zu den Cembren-Diterpenen, doch besitzt er einen Furanaldehyd­ und einen Epoxylacton-Rest als funktionelle Gruppen. Diese sind möglicherweise für die Wirkung des Toxins verantwortlich, die vergleichbar mit der des Pfeilgiftes Curare bei der Blockade der neuromuskulären Erregungsübertragung ist.

Nur wenige Arten können unter Wasser bestimmt werden. Eine positive Identifizierung verlangt eine mikroskopische Untersuchung.

 
Leptogorgia alba Leptogorgia chilensis Leptogorgia hebes
 
Leptogorgia miniata Leptogorgia virgulata  
 
   
   

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