Das Gorgonien-Lexikon ist eine deutschsprachige Datenbank über mein Interessensgebiet den Gorgonien, einem Teilgebiet der Meerwasseraquaristik. Dieses Lexikon wurde geschaffen, um zusätzliche Haltungshinweise - auch multimedial - den vielen Gorgonien zuzuordnen. Schon jetzt erhebt dieses Lexikon den Anspruch bei ausgesuchten Gorgonien Arten das umfassendste deutsche zentrale Nachschlagewerk zu sein. Das Lexikon ist aber auch ein Portal für alle Meerwasseraquarianer im Allgemeinen.

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Menella sp. - Rutengorgonie  

Menella sp. Gray, 1870

Unterordnung: Holaxonia Studer, 1887
Familie: Plexauridae Gray, 1859
 

Menella filiformis Kükenthal, 1908
Menella grandiflora Nutting, 1908
Menella grayi Nutting, 1910
Menella heterospiculata Broch, 1916
Menella indica Ridley, 1888
Menella indica Gray, 1870
Menella kanisa Grasshoff, 2000
Menella kouare Grasshoff, 1999
Menella lenzii Studer, 1895
Menella michaelseni Kükenthal, 1908
Menella mikrodentata Broch, 1916
Menella mjobergi Broch, 1916
Menella multispinosa Broch, 1916
Menella praelonga Ridley, 1884
Menella ramosissima Stiasny, 1935
Menella regularis Kükenthal, 1909
Menella reticuloides Nutting, 1910
Menella rigida Kükenthal, 1908
Menella rubescens Nutting, 1910
Menella simplex Kükenthal, 1908
Menella spinifera Kükenthal, 1911
Menella spinosa Kükenthal, 1908
Menella unilateralis Studer, 1895
Menella woodin Grasshoff, 1999

  • Vorkommen: Relativ häufig im Indopazifik, und im Roten Meer verbreitet.
 

 
  • Lebensraum: An steilen Außenriffen, Riffterassen und auf dem Riffgrund.
  • Nahrung: Die Gorgonie hat keine Zooxanthellen daher Plankton, Zooplankton und gelöste organische Stoffe.

Hornkorallen der Gattung Menella wachsen buschig aber etwas abgeflacht. Die Äste sind wenig verzweigt und stehen senkrecht. Die retraktilen Polypen können sich komplett zurückziehen, die dann auf den Ästen als leicht erhabene Noppen zu sehen sind. Sie sind tag- und nachtaktiv, und haben ein sehr breites Farbspektrum. Eine genaue Bestimmung ist nur mit einer mikroskopischen Untersuchung möglich. Menella sp. wird schon seit einiger Zeit im Aquarium gehalten, aber sollte nur sehr erfahrenen Aquarianern vorbehalten sein. Auch sollte darauf geachtet werden, da die Menella die durchaus 50 cm erreichen kann, genügend Abstand zu anderen Nesseltieren hat. Am besten in einem Spezialaquarium mit genügend laminarer Strömung und schwacher Beleuchtung zu halten. Am einfachsten ist ist die gelbe Menella zu halten. Die Polypen der gelben Menella sind ca. 2-3mm groß, nimmt daher auch gröberes Futter wie Lobstereier oder frisch geschlüpfte Artemien. Schwerer wird es wird es mit einer blauen Menella dort sind die Polypen max. 1,5 bis 2mm groß.. Brachionus wäre da das ideale Futter, so wie lebendes Phytoplankton.

Eine Gorgonie nur für fortgeschrittene Aquarianer.

 

Fotos oben und unten H. Ebert

 
 

Auch das Bild stammt von Eric Kaiser. Hier kann man sehr schön die erhabenen Noppen einer Menella sehen, wenn sich die Polypen zurück gezogen haben. Ein ziemlich sicheres Bestimmungsmerkmal. Typisch sind auch die Gelenkschaniere.

 

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